Deutsch-Französische Erklärung zum Ende des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren

Die Präsidenten der Europäischen Bewegungen in Deutschland und Frankreich, Dr. Linn Selle und Yves Bertoncini, schrieben in einem gemeinsamen Statement zum 100. Jahrestag des Waffenstillstandes: „Wenn wir an das Jubiläum am 11. November 2018 denken, blicken wir zurück auf 20 Millionen Tote und noch einmal so viele Verwundete, auf millionenfaches Leid und Zerstörung, deren Spuren immer noch sichtbar sind. Auf den Ruinen der „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“ entstand aber auch etwas, das heute als das größte zivilisatorische Projekt der modernen Menschheitsgeschichte gilt: eine breite gesellschaftliche Bewegung für eine europäische Einigung mit dem großen Ziel, langfristig den Frieden zu sichern.“

Selle und Bertoncini begreifen das Ende des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren als Ansporn: „Wir wollen und müssen darauf hinarbeiten, den Frieden auf dem europäischen Kontinent zu sichern und Europa gemeinsam voranzubringen.“ Frankreich und Deutschland hätten die Pflicht, die parlamentarische pluralistische Demokratie in ganz Europa zu stärken, insbesondere die Europäische Union.

Der Meinungsbeitrag von Dr. Linn Selle und Yves Bertoncini wurde beim europäischen Nachrichtenportal Euractiv.de veröffentlicht.

Die Europa-Union Deutschland ist Mitglied im Netzwerk Europäische Bewegung Deutschland. EBD-Präsidentin Linn Selle ist ebenfalls Mitglied im Präsidium der Europa-Union Deutschland.